Du möchtest im Beruf Deinen Glauben mit sozialem Engagement für andere verbinden?

 

Wir bieten Dir eine doppelte Qualifikation:

  • Du entwickelst Dich im Glauben weiter und lernst, ihn theologisch zu reflektieren.

  • Und Du gewinnst anerkannte Fachkompetenz in einem sozialen Beruf. Du wirst Erzieher/in, Krankenpfleger/in, Heilerziehungspfleger/in, Sozialwirt/in oder Sozialpädagoge/in.

 

Die Ausbildung gliedert sich in drei Studienphasen. Dabei steckt die Phase der Fachausbildung zwischen den theologischen Phasen wie der Hamburger in einem Brötchen oder der Belag in einem Sandwich.

"In unserer Arbeit sind wir mit ganzem Herzen dabei. Diakon oder Diakonin sein ist "mehr" als nur unsere Arbeit, wir tun einen "Dienst", für den wir uns bewusst entschieden haben, weil er uns als wichtig erscheint. Wichtig, weil er Sorgen kleiner, Nöte geringer, Menschen sehender, und Gottes Welt menschlicher werden lässt. Und wir dürfen daran mitarbeiten - mit ganzem Herzen. Und weil wir beide dasselbe tun wissen wir oft ohne große Worte am Ende des Tages, was "unser Herz" braucht."

 

Daniela und Johannes Bär, Fürth

Regina

Ich heiße Regina Zapp, bin 42 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder, bin Diakonin, Krankenschwester und Dipl. Pflegewirtin.

Ihr wollt wissen, warum ich mich für den Pflegeberuf entschieden habe?

 

Die Pflegeausbildung ist keinen Moment langweilig.

Ich habe u.a. in der Kardiologie, der Bauchchirurgie oder auch auf der Wochenstation gelernt. Darüber hinaus durfte ich bei chirurgischen Eingriffen zuschauen und hatte sogar die Möglichkeit, eine Geburt mit zu erleben.

 

Die Pflege bietet anspruchsvolle Aufgaben.

In der Universitätsklinik Würzburg habe ich zwei Jahre als Krankenschwester auf einer Infektionsstation gearbeitet, mit TBC Kranken, HIV und Hepatits Patienten, unklaren Fieberpatienten u.a. Ich habe dabei nicht nur viel über Menschen gelernt, sondern auch über mich und meine Fähigkeiten.
 

Pflege bietet ein breites Angebot an Fort- und Weiterbildungen.

An der Evangelischen Hochschule Nürnberg studierte ich vier Jahre Pflegemanagement und bin nun Diplom Pflegewirtin.

 

Vielfältige Herausforderungen an die Führung eines Heimes.

Nach dem Studium hatte ich die Möglichkeit, den Aufbau und die Organisation des Rummelsberger Stifts St. Lorenz mitzugestalten. Als stellvertretende Pflegedienstleitung und Bereichsleiterin im Team der Leitungskräfte konnte ich Ideen einbringen und umsetzen, meinen eigenen Bereich managen, Mitarbeiterführung und Kurzfortbildungen gestalten, Bewerbungsgespräche führen, mit anderen Berufsgruppen zusammenarbeiten, das Qualitätsmanagement mit aufbauen uvm. Auch der Kontakt mit Bewohnern und deren Angehörigen gehörte dazu. In der Leitung eines Heimes sind wir Ansprechpartner für MDK, Heimaufsicht und sogar Feuerwehr und Polizei.

 

Pflege ist hochprofessionell.

Ob direkt am zu pflegenden Menschen oder mehr in der Organisation einer Pflegeeinrichtung: Der Bereich der Pflege bleibt vielfältig, interessant und fordert ständiges Lernen. Es ist ein hochprofessioneller Beruf, der die höchste Anerkennung von der Gesellschaft erhalten sollte. Vor allem ist er nie, nie langweilig.

 

Die Pflege hat Zukunft,

da der Bedarf an gut ausgebildeten Pflegekräften sogar noch steigen wird.

Pflege brauchen junge oder alte Menschen sowie Menschen mit Behinderung. Diese Arbeit wird mit Fahrrad oder Auto, in Stadt oder Land direkt nach Hause zu den Menschen gebracht oder erfolgt in stationären Einrichtungen.

 

Als Krankenpflegediakonin sehe ich mich zudem in der direkten Nachfolge zu Jesus Christus.

Im Reden und Tun von Jesus steht die Berührung der Menschen und deren körperliche und seelische Heilung an erster Stelle.

Und was ist Pflege anderes als Berührung, mit dem Ziel, Gesundheit und vielleicht Heilung am Menschen zu vollbringen.

So sind Andachten oder seelsorgerliche Gespräche ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Auch das Aushalten von Leid, Schmerz, Alter und Tod und die Fragen nach dem „Warum?“, müssen wir uns ständig stellen.

 

Ihr seht: Ich hatte viele gute Gründe Krankenpflegediakonin zu werden.