
Hallo, ich heiße Joachim Baumgardt, bin 38 Jahre alt, verheiratet und habe drei Kinder. Ich arbeite gerne als Diakon. Das ist ein vielseitiger und sinnvoller Beruf, der es mir ermöglicht, für Menschen da zu sein und auf ganz unterschiedliche Weise helfen zu können.
Die Brüderschaft begleitet mich überall mit hin, und an jeder Station meines Berufslebens treffe ich auf Brüder meiner Gemeinschaft. Das habe ich bisher bei jedem Arbeitsplatzwechsel erlebt, da ich schon in ganz unterschiedlichen Bereichen gearbeitet habe.
Angefangen habe ich als Gemeindediakon in einer Kirchengemeinde in Nürnberg. Meine Aufgaben waren dort die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Senioren und jungen Familien. Also die ganze Bandbreite, die eine Kirchengemeinde bietet.
Meine zweite Stelle führte mich in die Brüderhäuser der Brüderschaft nach Nürnberg und Rummelsberg. Dort begleitete ich die Auszubildenden, die sich in der Ausbildung zum Diakon befanden, und organisierte unter anderem das gemeinsame Wohnen während der Ausbildung. Nun arbeite ich seit einiger Zeit als persönlicher Referent des Rektors der Rummelsberger Diakone und Diakoninnen und des Vorstandsvorsitzenden der Rummelsberger Anstalten – er ist der oberste Chef aller Diakone und Diakoninnen in Bayern. Zu meinen Hauptaufgaben gehören nun das Sitzungsmanagement zahlreicher Gremien, die Organisation von Groß- und anderen Veranstaltungen, die Zuarbeit für meinen Chef und das Stellenmanagement der Rummelsberger Diakone und Diakoninnen. Eine spannende Aufgabe, die von mir täglich Kreativität, Mitdenken und Verantwortungsbewusstsein fordert, die aber zugleich unheimlich Spaß macht, weil kein Tag dem anderen gleicht und ich mit ganz unterschiedlichen Menschen zu tun habe. Ich kann meine Können und mein Know-How einbringen und Dinge mit voranbringen.
Ihr seht, als Diakon kann man in ganz unterschiedlichen Bereichen arbeiten und man hat mehr als 960 Brüder (Diakone) hinter sich, die sich alle dem Auftrag der Nächstenliebe verschrieben haben. Gerade das find´ ich prima!

