In den ersten drei Jahren des Arbeitslebens ermöglicht Dir dieses spezielle Fortbildungsprogramm ein gutes Hineinkommen in die Praxis. Du erhältst Praxisbegleitung und Supervision und kannst Dir Fortbildungskurse auswählen, die Dich fachlich, geistlich und persönlich unterstützen. Dabei geht es um konkrete Fragestellungen aus Deinem Berufsalltag, für die Du Hilfestellungen erhältst.


Johannes

"Ich bin über die Jugendarbeit in meiner Heimatgemeinde auf den Beruf des Diakons gekommen. Die Verknüpfung zwischen einem sozialen fachlichen Beruf und Theologie hat mich damals fasziniert und tut es auch heute noch. In der ersten Studienphase entschied ich mich dann aufgrund eines pflegerischen Praktikums für die Fachausbildung zum Krankenpfleger.


Diese abwechslungsreiche und spannende Ausbildung absolvierte ich schließlich am Centrum für Pflegeberufe in Nürnberg. Die dort erworbenen Erfahrungen haben mich stark bereichert. Ich finde,  die Pflege kranker und alter Menschen ist eine schöne und anspruchsvolle diakonische Aufgabe.


Begleitend zur dritten Studienphase arbeitete ich im Altenhilfeverbund der Rummelsberger. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Diakonenausbildung wechselte ich an das Klinikum Nürnberg, wo ich mehrere Jahre im Fachbereich Onkologie tätig war. Der Schwerpunkt dort ist die Betreuung und Begleitung von Schwerst-Krebskranken und Sterbenden sowie deren Angehörigen. Das ist für mich zutiefst diakonisch: Dem Menschen in der Zeit beistehen, wo er Hilfe am Nötigsten hat.


Vor zwei Jahren entschied ich mich für das Studium der Pflegepädagogik; also die Lehrtätigkeit im Bereich der (Pflege-)Aus- Fort- und Weiterbildung. Erkenntnisse der modernen Krankenpflege und Pflegewissenschaft zu vertiefen und dieses Wissen an andere Pflegekräfte weiterzugeben, waren dabei meine Motivation. Nach einem zweijährigen Vollzeitstudium arbeite ich nun studienbegleitend im Weiterbildungsbereich: Im Klinikum Fürth unterrichte ich im Rahmen der Fachweiterbildung für die Pflege in der Onkologie. Daneben studiere ich pro Semester für je vier Wochen an der katholischen Fachhochschule in Mainz, um dort meine pflegepädagogischen Kompetenzen  auszubauen und zu reflektieren. Außerdem bin ich an der Diakonenschule für die Pflegeeinführungswoche in der ersten Studienphase zuständig.


Fazit: Die Kranken- und Altenpflege ist ein weites und herausforderndes, ungemein persönlich bereicherndes Arbeitsfeld. Es bietet viele berufliche Perspektiven, in denen man ein ganz individuelles diakonisches Profil entwickeln kann."

 

Johannes Mahlmann