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Ausbildung Diakoninnen/Diakone

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19.10.2021

Seid ihr bereit?

Vier Diakone für Amt eingesegnet

Rummelsberg. „Seid ihr bereit?“ – eine Frage, gestellt in der Rummelsberger Philippuskirche nach sechs Jahren Vorbereitung auf diesen Tag: den Tag der Einsegnung in das Amt eines Diakons der Landeskirche, den Tag, an dem aus Ausbildungsbrüdern Sendbrüder der Rummelsberger Brüderschaft werden, an dem sie ganz in ihrem Beruf und ihrer Gemeinschaft ankommen. Gefragt hatte Brüdersenior Diakon Peter Barbian - Maximilian Hagn, Timo Richter, Florian Lange und Benjamin Molinaro antworten darauf. Klar klingt ihr „Ja, mit Gottes Hilfe“ durch die Kirche.

Es ist ihr ganz besonderer Tag, den sie mit Angehörigen, Freunden, Vertretern der Heimatgemeinden und Dienstgebern sowie ihrer Brüderschaft in Rummelsberg feiern. Viele Gratulationen und guten Wünsche begleiten die jungen Diakone, angefangen bei Oberkirchenrat Stefan Blumtritt, dem Vertreter der Landeskirche, Diakonin Elisabeth Peterhoff, der Ältesten der Rummelsberger Diakoninnengemeinschaft und Moni Müller für den Brüderschaftsrat bis zu den Ausbildungsbrüdern. Auch viele Hoffnungen und Wünsche folgen mit ihnen auf ihre ersten Dienststellen in der Gemeinde- und Jugendarbeit, in der Verwaltung und dem Bereich der stationären Jugendhilfe.

Ohne Gott sei alles eitel und nichtig, gab ihnen Diakon Jürgen Hofmann (Geschäftsführer  der Rummelsberger Diakone und Diakoninnen) in seiner Predigt im Gottesdienst mit auf den Weg. Sie übten ihren Dienst zur Ehre Gottes und zum Wohl der ihnen anvertrauten Menschen aus. „Ich will dich tragen, bis du grau wirst (Jes 46,3-4) - sagen wir den Menschen diese Botschaft, lassen wir sie durch unser Tun Gottes Nähe und Liebe spüren und begleiten sie insbesondere bei allen Übergängen in ihrem Leben.“

Blumtritt wünschte den jungen Brüdern dass sie der Kirche und Diakonie lebenslang erhalten bleiben mögen. „Wir brauchen sie und freuen uns auf sie.“ Die Mühen ihrer anspruchsvollen dualen Ausbildung hätten sich gelohnt, zudem hätten sie mit ihrer Brüderschaft einen Schatz, der sie stärke. Kirche müsse weg vom Beamtentum, flexibler werden und auf die Menschen hören. „Verlassen sie die Büros, gehen sie auf die Straße zu den Menschen“, forderte er, damit Glauben und Leben eine Einheit und darin der Anspruch der Kirche Wirklichkeit werde.

Alle jungen Brüder arbeiten in Franken, stellte Diakon Jochen Nitz (Rat der Diakone und Diakoninnen) fest, daher brachte er seine Wünsche fränkisch auf den Punkt: „Etzadla“ beginne ihre Arbeit wirklich und sie sollten es „krachen lassen“ – sich einbringen und das, was ihnen wichtig sei. „Dort, wo die Menschen auf euch warten. Etzadla.“


Von: Dorothée Krätzer

Brüdersenior Peter Barbian heftet dem Einsegnungsbruder Timo Richter das Diakonenkreuz ans Revers – Hintergrund links Benjamin Molinaro (Einsegnungsbruder) und Diakon Jürgen Hofmann (Geschäftsführer der Rummelsberger Diakone und Diakoninnen) (Foto: Dorothée Krätzer)

Gruppenbild in der Rummelsberger Philippuskirche: Die gerade eingesegneten Diakone (untere Reihe von links) Maximilian Hagn, Timo Richter, Benjamin Molinaro und Florian Lange, darüber (von links) der neue Brüdersenior Diakon Peter Barbian, Oberkirchenrat Stefan Blumtritt, Martina Makari (Brüderschaftsleitung) und Diakon Jürgen Hofmann (Geschäftsführer Diakone und Diakoninnen) (Foto: Dorothée Krätzer)