#wasDiakonesomachen

Ausbildung Diakoninnen/Diakone

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#freiunddochgehaltensein

„Ich habe in der Ausbildung zur Diakonin die Möglichkeit, mich frei nach meinen Interessen und Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Dabei kann ich mich darauf verlassen, dass ich durch die Ausbildungsgemeinschaft immer eine Gruppe an Menschen hinter mir stehen habe, auf welche ich mich verlassen kann und mich dort gehalten fühle – wenn es gut läuft, aber auch, wenn es schwierig wird. Dies kann ich auch auf die Diakoninnengemeinschaft übertragen, in welche ich in der Zeit der Ausbildung immer weiter hineinwachse. Ich weiß jetzt schon, dass ich mich während der Ausbildung und danach in dieser Gemeinschaft frei entfalten kann und auch immer deren Rückhalt habe.“

Anne Buckel, in der Ausbildung zur Diakonin

 

#wasDiakoninnensomachen

Die Diakoninnengemeinschaft ist eine geistliche Dienstgemeinschaft von Frauen, die ihren christlichen Glauben und ihr soziales Engagement im diakonischen Dienst teilen. Die Gemeinschaft gibt ihnen in ihrem jeweiligen Dienst und in ihrem persönlichen Leben Stärkung und Begleitung, ist ihnen geistliche Heimat.

Dieses geistliche Miteinander wird während der Ausbildungszeit besonders intensiv gelebt und ist Teil der gemeinschaftlichen Ausbildung. Während der Ausbildung wohnen die Frauen in Ausbildung zur Diakonin in den Gemeinschaftshäusern in Rummelsberg und Nürnberg zusammen.

Die Ausbildungsgemeinschaft der Frauen und Männer in Ausbildung zur Diakonin/ zum Diakon ist ein wichtiges Lern- und Erfahrungsfeld für den zukünftigen Beruf. Die beiden Gemeinschaften arbeiten in Ausbildungs- und berufspolitischen Themen eng zusammen.

Auch im Beruf ist der geistliche Zusammenschluss das wesentliche Verbindungselement. Vor Ort organisieren sich die Diakoninnen in Regionalgruppen. In diesem Rahmen treffen sich Frauen regelmäßig, um sich über gemeinschaftliche, berufspolitische und persönliche Themen auszutauschen. Gemeinsame Andacht, geistliche Impulse und Seelsorge aneinander gehören zum Selbstverständnis der Gemeinschaft.

Einmal im Jahr kommen alle Diakoninnen in Rummelsberg zur Vollversammlung zusammen. Sie pflegen die Begegnung, den Austausch über aktuelle diakonische und gemeinschaftliche Themen und stärken sich in der Begegnung und in Gottesdiensten geistlich. Die Einsegnung findet in einem Festgottesdienst im Rahmen des Diakoninnentages an der Vollversammlung statt. Berufspolitische Themen werden einmal im Jahr gemeinsam mit den Diakonen am Tag der Diakone und Diakoninnen beraten. Fachgruppen bilden das Beratungsforum im jeweiligen Aufgabenfeld. Der Rat der Diakone und Diakoninnen berät und vertritt die Interessen der Berufsgruppe gegenüber der Leitung der Diakone und Diakoninnen.

Die Vollversammlung ist in der demokratisch organisierten Diakoninnengemeinschaft der höchste Souverän. Hier werden gewichtige Entscheidungen beraten und abgestimmt. Der Vertrauensrat vertritt die Anliegen der Vollversammlung. Die Älteste/ Leiterin der Diakoninnengemeinschaft ist für die Leitung der Gemeinschaft verantwortlich. Sie ist zudem Mitglied im Vorstand der Rummelsberger Diakonie e.V. Einzelne Zuständigkeiten und Verfahren sind im Diakonen- und Diakoninnengesetz, in der Ordnung der Diakoninnengemeinschaft sowie in entsprechenden Ausführungsbestimmungen geregelt.

Die Diakoninnengemeinschaft gibt es seit 1982. 1984 wurden die ersten Frauen zur Diakonin eingesegnet. Sie hatten vorher schon als sogenannte „Gastschülerinnen“ mit den Männern gemeinsam die Ausbildung durchlaufen.

Heute besteht die Diakoninnengemeinschaft aus gut 300 Mitgliedern. Rund die Hälfte sind Diakoninnen im aktiven Dienst, ungefähr ein Viertel ist in Elternzeit und ein Viertel in der Ausbildung beziehungsweise im Studium. Insgesamt gibt es rund 720 aktive Diakone und Diakoninnen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

#vernetztsein

„Vernetzt sein bedeutet für mich, immer einen anderen Menschen zu haben, mit dem ich mich austauschen kann. Immer jemanden zu haben, der sich für mich interessiert.Gespräche, Diskussionen, Fragen, Lachen, Weinen - Gemeinsam! Vernetzt sein heißt für mich, Gemeinschaft zu leben.“

Pia Secker, in der Ausbildung zur Diakonin